Ipomea-Tricolor: Konzept

Die Installation ist begehbar, immersiv, und mittels Biofeedback interaktiv. Über ein von mir eigens geschriebenes Programm mit EEG-Interface werden die Farben und die generativen Klangkompositionen entsprechend dem Entspannungszustand der jeweiligen Teilnehmer_in gesteuert.

Die EEG Daten steuern interaktiv das generative Licht- und Klangkompositionsprogramm. Die Teilnehmer_innen können das Farbspektrum im Voraus auswählen. Die Klänge bestehen aus rauschhaften, wellenartigen Flächen und resonanten, metallernen Klängen, die in Tonhöhe, Dynamik und Bewegung im Raum von den EEG- Daten der Teilnehmer_innen variiert werden.


 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Von in den Stäben des Tragwerks angebrachten, insgesamt 1092 1Watt Luxeon LEDs in den Farben Rot, Grün und Blau, wird stufenlos additiv gemischtes farbiges Licht auf die textile Membran rückprojiziert. Über ein 6zu1 Surround-Klangsystem, das innen am Tragwerk angebracht ist, werden Klänge räumlich differenziert abgebildet.

Die Ipomea-Tricolor wurde zuerst 2003 auf der ExperimentaDesign Biennale in Lissabon gezeigt. Die aktuelle dritte Version ist zuletzt für das gesamte Jahr 2008 in Jena im Rahmen der „Stadt der Wissenschaften“ 
ausgestellt worden.

Hier ein Link zu einer Bildergalerie der Arbeiten zur Installation in Jena.