In meiner Kunst arbeite ich medienübergreifend, ortsspezifisch und partizipatorisch in eigener Ausprägung. Menschliche Kommunikation, die Sprache und der Klang im Raum sind meine hauptsächlichen Gegenstände, die künstlerische Forschung hieran ist meine Intention. Über Studien der Philosophie, Architektur, Kunst und elektroakustischen Komposition habe ich meine Methoden und Strategien entwickelt, die ich als bildender Künstler und Klang-Improvisateur entfalte.
1998 - heute
Arbeit an medienübergreifenden generativen Installationen
Die Installationen entstehen aus der persönlichen Auseinandersetzung mit einem Ort und seinem gesellschaftlichen Kontext.
Die resultierenden Konzepte bestimmen die Auswahl der Medien und Strategien sowie die Programmierung der generativen Prozesse zur Materialbearbeitung und Strukturgebung. Ausstellungen u.a. auf dem Gelände der Gedenkstätte Buchenwald, für die ARS Electronica, Linz und für das Festival Inventionen, Berlin.
Mehrkanalige Klanginstallationen, Video- Klanginstallationen und Licht- Klanginstallationen
2002 - heute
Arbeit an liveelektronischer Improvisation und Performance
Programmierung liveelektronischer Instrumente, Auseinandersetzung mit Aspekten der freien Improvisation.
05/2006 - heute
Mitglied des Ensembles HMSS
Das Ensemble ist konzentriert auf freie Improvisation elektroakustischer Musik. Alle Improvisateure sind über ein Audiosignal- und Datennetzwerk miteinander verbunden. Die Konzerte des Ensembles werden, wo es möglich ist, durch Klanginstallationen erweitert. Das Klangmaterial wird ortsspezifisch aufgenommen. Konzerte u.a. im RIXC, Riga und beim ISCM World New Music Festival, Stuttgart.
Laptop und eigens selbst programmierte Softwareinstrumente
07/2009 und 03/2010
Improvisateur mit HKM+ und diatribes
Die Arbeit mit den Musikern des Ensembles HKM+ und dem Duo diatribes sowie Gästen erweitert das Konzept des Ensembles HMSS um akustische Instrumente wie Schlagwerk und Bassklarinette.
Die Zusammenarbeit im August 2009 führte zu einer CD-Veröffentlichung auf dem Berliner Netlabel Resting Bell und einer Konzertreihe im März 2010.
Laptop und eigens selbst programmierte Softwareinstrumente
10/2003 - 10/2009
Gründungsmitglied der Ipomea GbR
Basierend auf einem gemeinschaftlich entwickelten Medienkunstobjekt, der Ipomea-Tricolor, arbeitete diese Firma im Bereich integrativer Interieur- Licht- Klanggestaltung und Medienkunst.
Ausstellungen u.a. für die ExperimentaDesign Biennale, Lissabon
(expanded) und die Internationale Kölner Möbelmesse (Avantgarde Design Center).
Arbeit als Konzepter, Medienprogrammierer und Medienkünstler
1998 - 2002
Arbeit an elektroakustischen Kompositionen
Die Kompositionen entstehen über die Auseinandersetzung mit außermusikalischen Kontexten.
Aufführungen u.a. in der Hochschule für Musik Franz Liszt, Weimar, beim ORF Kunstradio, dem IEM, Graz und der Kryptonale, Berlin.
Radiophone, mehrkanalige und akusmatische Kompositionen
1997 - 1999
Gruppe Netzklang
Johannes Sienknecht, Andreas Krach, Jan Trützschler von Falkenstein
Arbeit an den Schnittstellen von Kommunikation und Klanginstallation